Operation | Laserchirurgie

Laserchirurgie

PRK (Photorefraktive Keratektomie)
Bei dieser seit 1983 angewandten Methode wird zunächst die oberflächlichste Schutzschicht der Hornhaut - das Epithel- entfernt. Das Zentrum der Hornhaut ist ca. 0,5 mm und der Rand ca. 1 mm dick. Mittels des Lasers wird nun ein bis zu 0,1 mm dicker Anteil der zentralen Hornhaut verdampft, um die bestehende Fehlsichtigkeit auszugleichen.

Die PRK wird seit 1995 sowohl von der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) als auch vom Berufsverband der Augenärzte (BVA) als wissenschaftlich anerkanntes Verfahren zur Korrektur der Kurzsichtigkeit bis ca. -6 Dioptrien und des Astigmatismus bis ca. 3 Dioptrien eingestuft.

Nachteile der PRK bestehen in der langsamen Heilung und dem damit verzögerten Wiederanstieg der Sehschärfe. Darüberhinaus kann es in manchen Fällen zu einer hauchigen Trübung (Haze) der Hornhaut kommen. Der Trübungsgrad nimmt jedoch mit der Stärke der operativen Korrektur zu. Unter Cortisontropftherapie kann die Stabilisierung der Sehschärfe bis zu 9 Monate dauern.

Bei einem Großteil der Patienten treten nicht unerhebliche Schmerzen bis zu einer Woche und mehr nach der Operation auf.

Bei der PRK wird immer nur ein Auge behandelt. Das zweite Auge wird erst dann operiert, wenn sich die Sehschärfe auf dem zuerst operierten Auge bereits stabilisiert hat.

Während des Heilungsprozesses kann ein Teil der Fehlsichtigkeit wieder entstehen, dieser Prozeß wird Regression genannt. Die Regression nimmt mit der Stärke der Fehlsichtigkeit zu.

Vorteil der LASIK-Methode gegenüber der PRK:
LASEK (Laser epithelial Keratomileusis)
Bei dieser Methode wird nur im Gegensatz zur PRK das Hornhautepithel (oberflächlichste Hornhautschutzschicht) eröffnet und zur Seite geschoben.

Nun verdampft der Excimerlaser computergesteuert je nach Grad der Fehlsichtigkeit einige Hundertstel Millimeter Gewebe aus den teiferliegenden Hornahautschichten (Hornhautstroma).

Zuletzt wird das Hornhautepithel wieder zurück an seinen Platz gestrichen und mit einer Kontaktlinse für ein bis zwei Tage als Schutz versorgt.

Bei der LASEK tritt eine schnellerer Wiederanstieg der Sehschärfe im Gegensatz zur PRK ein. Die Schmerzphase nach diesem Eingriff ist gegenüber der PRK verkürzt. Ansonsten sind die Risiken - insbesondere die hauchige Hornhauttrübung (Haze) - mit denen der PRK vergleichbar.